Zukunft der Mobilität

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    • Fliegender Hollaender schrieb:

      Wenn eine Batterie „kaputt“ ist, sind es meistens nur einzelne Module, die defekt sind und eine Fehlermeldung für den ganzen Akku ausgeben.

      Es werden sich in der Zukunft immer mehr Anbieter sich darauf spezialisieren, einzelne Module auszutauschen. (Momentan gibt es, wegen geringer Nachfrage nur wenige. Das wird schon werden)
      Hi Björn,

      keine Ahnung ob das bei Deiner Batterie auch schon so ist.
      Ein Kumpel von mir (ex Jagdwagenbesitzer) hat seit ca. 6 Wochen ein Model 3.
      Er berichtete mir, dass einzelne Akkuzellen im Falle eines defektes gebrückt werden können.
      Und bei 4096 Zellen dauert es eine ganze Weile, bis man merklich an Leistung verlieren würde.

      Tesla ist wohl derzeit der einzige Hersteller der so einen Mechanismus in Batterien einbaut.

      Der Elon Musk mischt den Markt auf jeden Fall ordentlich auf und zeigt den großen Autobauern was möglich ist, wenn man E-Mobilität konsequent neu denkt und nicht versucht diese in bestehende Plattformen zu integrieren.

      So liegt die Model 3 Batterie komplett im Fahrzeugboden, sorgt so für einen tiefen Schwerpunkt und lässt sich im Bedarfsfall rascher tauschen als alle anderen bisherigen Batteriesysteme.

      Ich hoffe trotzdem immer noch auf die deutsche Ingenieurskunst und das wir bald in diesem Industriezweig ordentlich mitmischen werden und nicht mit alter Technologie gemeinsam untergehen.
      Die Qualität des Miteinanders hängt ab von der Quantität des aufeinander Zugehens.
      Autor: Harry Truschzinski, deutscher Diplomingenieur

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    • Hi Michael,

      das Model 3 hat eine neue Batteriearchitektur, sowohl beim Aufbau, bei den Zellen, wie auch bei der Kühlung.
      Neben der möglichen Ladestärke bis 250 kW (Model S/X bis Mai höchstens 150 kW, ab Mai bis 200 kW), sind eben einzelne Module austauschbar.

      Das ist beim S/X noch nicht so, da das ganze Paket „vergossen“ ist.

      Da tut sich sehr viel in der laufenden Entwicklung.

      Holger,

      die Gerüchte sind bestimmt richtig.
      Aber zum Glück eher die Ausnahme als die Regel.
      Tesla entwickelt laufend weiter und verbessert ständig am laufenden Modell Dinge.
      Da wird nicht „gesammelt“ bis zum Modellwechsel oder Facelift, sondern im laufenden Modell eingebaut.

      Und über die Updates per Mobilfunk/ Wlan profitieren auch die „Oldies“ von vielen Verbesserungen.
    • Fliegender Hollaender schrieb:

      Da wird nicht „gesammelt“ bis zum Modellwechsel oder Facelift, sondern im laufenden Modell eingebaut.
      Als Ralf mit seinem Model 3 kürzlich hier war, hat er uns eine neue Funktion gezeigt.

      Ein Tesla Fahrer hatte nachgefragt, ob man nicht eine deutlich sichtbare Information auf dem zentralen Display anzeigen könne, das im Fahrzeug die Klima läuft, dass es 20°C hat und das es dem Hund im Fahrzeug daher gut geht.

      Keine 14 Tage später war das Update für alle Tesla Fahrzeug eingespielt.
      Kann auch von der Handy App angesteuert / angezeigt werden.

      Da können wir viel, sehr viel von lernen!
      Die Qualität des Miteinanders hängt ab von der Quantität des aufeinander Zugehens.
      Autor: Harry Truschzinski, deutscher Diplomingenieur

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    • Tesla ist meiner Meinung nach derzeit einer der innovativsten Fahrzeughersteller, wobei der Begriff Technologiehersteller passender wäre!

      Ich sehe Tesla derzeit dort, wo Apple 2008 war - von Nokia und Motorola belächelt und heute ... den Rest der Geschichte kennt ihr.

      Hat jemand von euch noch ein Nokia/Motorola? (ausgenommen Festeinbau im 993 :D )
      Viele Grüße aus dem schönsten Freistaat der Welt :!:
      Mit freundlicher Lichthupe, Алеx
      9m <-- don´t call it mülltüten-blau

      Unmögliches wird sofort erledigt,
      nur Wunder dauern länger!




      spritmonitor.de:
    • Alex911 schrieb:

      Hat jemand von euch noch ein Nokia
      Jepp,

      ein 6310 in der Schublade. Und ehrlich, mit dem Ding konnte man wenigstens noch telefonieren.
      Mittlerweile jagt ein Funkloch das nächste. Ob das an der Empfangsleistung des alten Trümmers lag, oder daß das Netz weniger belastet war weiß ich nicht.

      Aber Alex, inpuncto Innovation bei Tesla bin ich bei dir.
      Allerdings sind die Themen Stromversorgung, Infrastruktur und Rohstoffe ungeklärt.
      Beim Thema Batterie könnte sich etwas tun. In Süddeutschland (nicht an dem künstlich inizierten Standort Münster) wird aktuell eine Batterie auf Salzbasen entwickelt. Das schaut ganz gut aus und würde uns vom Thema Lithium und Kobalt wegkommen lassen.

      Gruß Richie


      Ich bin nicht dick!!! Ich hab nur eine etwas größere erotische Nutzfläche!!



      Avatar by: Atelier 27 (C) 2013
    • radlrichie schrieb:


      ein 6310 in der Schublade. Und ehrlich, mit dem Ding konnte man wenigstens noch telefonieren.
      Mittlerweile jagt ein Funkloch das nächste. Ob das an der Empfangsleistung des alten Trümmers lag, oder daß das Netz weniger belastet war weiß ich nicht.
      Hi Richie, im Schrank liegt es gut. Der Akku ist sicher noch halbvoll? :D
      Viele Grüße aus dem schönsten Freistaat der Welt :!:
      Mit freundlicher Lichthupe, Алеx
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      spritmonitor.de:
    • Hi,

      im NDR lief bei Panorama gerade ein Beitrag zum Thema Wasserstoff.
      Die Schweizer Einzelhändler und Transportunternehmen haben sich zusammen geschlossen und nach einem Lieferanten für über 1.000 Wasserstoff betriebene LKW gesucht.
      Bei Hyundai ist man fündig geworden.

      Mehr dazu lest Ihr hier: klick

      Auch wenn die Umwandlung von regenerativem Strom in Wasserstoff noch nicht die effizienteste ist: Das ist der richtige Weg.

      BTW: BMW will in 2025 mit einer Brennstoffzelle (in Kooperation mit Toyota) im X5 an den Start gehen.
      Mit Wasserstoff haben die ja schon Erfahrung gesammelt, aber noch nicht mit der Brennstoffzelle.

      Das wird dann vermutlich die Alternative für heutige Verbrenner.

      Michael
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      Autor: Harry Truschzinski, deutscher Diplomingenieur

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    • Wenn da KIT zum Erfolg kommt, dann werden Lithium-Ionen Batterien bald durch Calcium Batterien abgelöst.
      Damit wäre dann vermutlich auch der Abbau von seltenen Erden nicht mehr das große Thema:

      photovoltaik.eu/gentner.dll?DI…3Mg&AID=891016&MID=110949

      Vermutlich dauert es aber noch ein paar Jahre.

      Aber: Es tut sich was.
      Die Qualität des Miteinanders hängt ab von der Quantität des aufeinander Zugehens.
      Autor: Harry Truschzinski, deutscher Diplomingenieur

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    • In der ADAC-Motorwelt November 2019 gibt es einen interessanten Beitrag zum Thema unter dem Titel "Durchwachsene Bilanz" (Seite 24 ff.)

      Auf Seite 26 findet sich eine Vergelichstabelle, ab wann Elektroautos klimafreundicher fahren als andere Antriebsformen:

      IMG_5134 (1).jpg


      Beim derzeitigen Strommix in D kann man mit dem Diesel 219.000 km oder 14,6 Betriebsjahre fahren, bis das E-Auto klimafreundlicher wird! Bei Erdgas und Brennstoffzelle schafft es das E-Auto sogar nie! Und einen 100% regenerativen Strom in D werden wir alle hier angesichts der kontoversen Diskussionen sicher nicht mehr erleben.
      Aber die Verfechter der E-Mobilität werden sicher genügend Argumente finden um dieses Ergebnis anzuzweifeln. Ich werde jedenfalls meine Oldies und meine Diesel mit Vergnügen und gutem Gewissen weiterfahren. Ich halte es mit Walter R.: "Ich brauch den Schrott nicht." :)

      Gruß Jörg
      "Lebenskunst ist nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.“
      Vittorio De Sica

      (cabsi) 96'er 993 C4 Cabrio arktissilber/blau
    • Zumal sicher kein Akkusatz 219000km hält.
      Wenn ein neuer benötigt wird vergrössert sich die Negativbilanz, von der Entsorgung ganz zu schweigen.

      Aber unsere Regierung will das E-Auto mit aller Gewalt durchboxen. Siehe gestern.

      Gruß Richie


      Ich bin nicht dick!!! Ich hab nur eine etwas größere erotische Nutzfläche!!



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    • Nee, die auch nicht!
      Alle deutschen Hersteller haben sich mit Händen und Füßen gewehrt.

      Es gibt zu jeder Studie 5 Gegenstudien, also ja: jede Seite wird Argumente haben, finden und erfinden.

      Fakt 1: zumindest GIBT es überhaupt eine Verbesserungsmöglichkeit der CO2 Bilanz bei E-Autos.

      Fakt2: Es wird nicht berücksichtigt, welchen Weg der Kraftstoff von „Well to Wheel“ CO2 mässig zurücklegt. Es muss ja raffiniert und transportiert werden. Und das nicht von Wanne-Eickel nach Düsseldorf, sondern von etwas weiter weg.

      Fakt3: Der Wirkungsgrad von Elektromotoren steckt jedes Verbrenneraggregat in die Tasche.

      Fakt4: Die LOKALEN Geräusch- und Schadstoffemissionen nehmen extrem ab.

      Habt Ihr mal überlegt, wieviel Lebensqualität das in den Städten geben wird?
      Deutlich weniger Lärm, kein Gestank.
      Die Kids auf dem Schulweg, oder im Kinderwagen atmen keinen Diesel mehr ein?

      Also...es wird noch lange (in D noch seeehr lange) Gesprächs- und Zündstoff für diese Thematik geben, an der ich mich nicht zuviel beteilige werde. Das sollen Profis und Politiker unter sich ausmachen.

      Ich werde weiter (und nur noch) elektrisch fahren. Und geniesse es jeden Tag! (Meine Frau auch)
      Seit 2015.

      Sobald es eine darstellbare Möglichkeit gibt, werde ich auch meine 24 Firmenwagen auf E-Antrieb umstellen.
    • Fliegender Hollaender schrieb:

      Es wird nicht berücksichtigt, welchen Weg der Kraftstoff von „Well to Wheel“ CO2 mässig zurücklegt.
      ja und was ist mit der Akku Herstellung und vor allem der Entsorgung! Das sehe ich nicht so wirklich rosig!

      "Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe." Wie schon von Dir erwähnt, dass kann jeder nach seinem Gusto schön rechnen.
      Gruß,

      Roberto Cravallo (Robert)

      www.MAIN11ER.de
    • Björn,

      hast du mal geschaut wieviel Ladeemöglichleiten es für die gibt, die in einer Stadtwohnung wohnen und jede Nacht woanders parken.

      Für die fehlt es völlig an Infrastruktur. ;)

      Grüße Richie

      PS: für mich funktioniert ein Konzept wenn es von vorne bis hinten durchdacht ist und die Infrastruktur geschaffen ist


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    • radlrichie schrieb:

      PS: für mich funktioniert ein Konzept wenn es von vorne bis hinten durchdacht ist und die Infrastruktur geschaffen ist
      Das war mit der Einführung des Automobils nicht anders. Damals hat man das Benzin in der Apotheke kaufen müssen.


      All:

      Mal ganz abgesehen vom Thema Klimawandel:

      Die deutsche Autoindustrie war weltweit lange Jahre prägend und technologisch immer ganz vorne.
      Das führt auf der anderen Seite aber auch in eine sehr große Abhängigkeit.

      Soll heißen: Im produzierenden Gewerbe wurde jeder vierte Euro mit einem automobilen Produkt umgesetzt (Stand 2107).
      Rund 1.8 Millionen Arbeitsplätze hängen direkt bzw. indirekt vom Automobil ab. (siehe WiWo: klick)

      Die Optimierung der Verbrenner ist auf einem sehr hohen Niveau angelangt. Keine Frage: Das heißt aber auch: Um hier kleine Verbesserungen zu erreichen Bedarf es viel mehr Investitionen als den Automobilherstellern lieb sein wird.

      Unternehmer wie Elon Musk mit Tesla oder aber die Chinesen (klick) ziehen jedoch auf der Überholspur an uns vorbei.
      Meiner Ansicht nach sollte die deutsche Automobilindustrie nicht nur auf diesen Zug (E-Mobilität) aufspringen, sondern versuchen technologisch wieder den Führungsanspruch geltend zu machen.

      Ansonsten sehe ich rabenschwarz für unsere einstige Vorzeigeindustrie.

      Just my 2 Cents

      Michael
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      Autor: Harry Truschzinski, deutscher Diplomingenieur

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