Zukunft der Mobilität

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    • Moin,

      ich glaube das Thema wird irgendwie von allen Seiten mit viel zu viel Verbortheit betrachtet. Für die einen ist die E-Mobilität DIE Technik der nächsten Generation, Schwachpunkte werden gerne ausgeblendet. Für die anderen ist es Veränderung und die ist irgendwie IMMER schlecht. Die beiden Parteien können in einer Endlosschleife diskutieren und sich Studien aus den jeweiligen Lagern um die Ohren hauen, die kommen eh nie zu einem Konsens.

      ich fahre ne V-Klasse, nen Mini Hybrid, nen Twizy und nen 993! Und wisst Ihr was? Jedes der Fahrzeuge hat irgendwie seinen eigenen Einsatzzweck, erfüllt seinen Zweck? Ob es umwelttechnisch das Beste ist? Keine Ahnung, wahrscheinlich ist der ökologische Fußabdruck bei der Herstellung dieses Fuhrparks eh schon so mies, dass es letztendlich egal ist.

      Viele Grüße

      Markus
      Viele Grüße

      Markus
    • Hallo Zusammen,

      um es mit Markus Worten aufzugreifen: Verbohrtheit ist hier meiner Meinung nach nicht der richtige Konsens. Und EGAL ist hier nichts.

      Es geht mir nicht um Falsch oder Richtig für die Auswahl eines neuen umweltbewussten Fahrzeugs. Es geht mir in erster Linie darum, was am besten für die Um-Welt ist.

      Das in Industrieländer, mit dem meisten Ausstoß an CO² die E-Mobilität am schnellsten und effektivsten vorangetrieben und jeder Interessent mit Rabatten und Subventionen angelockt wird, ist doch klar. Es geht mir um die Herstellung der Produkte. Es kann nicht sein, dass für die Herstellung der Akkus in anderen Kontinenten die Erde auf links gedreht wird, damit man eine Schnellladung an der Säule bekommt. Gut, mittlerweile wurde dies wieder belegt, weil man andere Mittel hat und der Herstellungsprozess sich ändert. Das sind aber bislang geringere Stückzahlen oder gar noch in der Entwicklung (Keramik-Akkus).

      Auch der Wasserstoff-Antrieb blieb bzw. bleibt dabei auf der Strecke. Allgemeine Aussage: „Die Umsetzung ist nicht Wirtschaftlich und zu Aufwendig für die Regionen“. Als ein Henne-Ei-Problem sehe ich das eher. Solange es nur eine geringe Nachfrage gibt, lohnt sich der Aufbau der Infrastruktur nicht. Umgekehrt kauft der Verbraucher keine Brennstoffzellen-Fahrzeuge, wenn die Infrastruktur nicht verfügbar ist. Dass zu viel Strom für die Herstellung benötigt wird kann ich so auch nicht im Raum stehen lassen. Der Wirkungsgrad von der Herstellung des Wasserstoffes und die Nutzung bis zur Fortbewegung liegt momentan bei 25 %. Das ist zwar richtig, aber wenn die Herstellung ausschließlich von eigenen, pro Anlage aufgestellten Photovoltaik- oder Windkraftanlagen produzierten Strom hergestellt wird, rechnet sich das schon ganz anders. Dennoch bleibt dann die Preisfrage: Fahrzeug? Tankanlage? Und die Versorgung in den Regionen.

      Die Versorgung der Tankanlagen für Verbrenner um die Jahrtausendwende (1900) war sicherlich auch gering. Daher dauert es eben mit einer guten Versorgung. Angebot und Nachfrage.

      Und der weitere Nachschlag kommt evtl. auch mit den sogenannten E-Fuel Kraftstoffen. Sollten unsere täglichen Verbrenner damit sauber laufen und erste Test belegen das, ist der ganze Umschwung verpufft. Das glaube ich aber, wird nie eintreten, weil zu viele Groß-Interessenten zu viel investiert haben.
      Beste Grüße und bleibt gesund.

      Matthias

      Wenn eine Schraube locker ist, dann hat das Leben etwas Spiel.
      9b :thumbsup:
    • Alles richtig, viele gehen aber gar nicht erst so in die Tiefe,sondern bleiben bei Stammtischparolen. Die ganzen Dinge sind so komplex, die kann (zumindest ich) man doch gar nicht abschließend beurteilen.

      CO2 für die Fertigung eines Verbrenners mit allen Komponenten, Herstellung und Entsorgung von Akkus, Wasserstoff, Infrastruktur, Wasserstoff ja oder nein, finanzielle, wirtschaftliche und politische Spielchen... Sorry, aber Hand aufs Herz, wer kann das hier im Forum bitte vernünftig beantworten? Für alles gibt es unzählige Pros und Cons je nach Sichtweise. Also ich kann nicht realistisch beurteilen, was nun das „Richtige“ ist. Ich bin da aber auch nicht ao kompliziert veranlagt, sondern mache es einfach wie ich meine.... Und warum nicht einfach mal ein E-Auto probieren?
      Viele Grüße

      Markus
    • Ein Produkt welches wirklich den Käufer begeistert und zum Kauf überzeugt,braucht nicht mit Steuergeld in den Markt gedrückt werden.
      Das sollte in einer freien Marktwirtschaft nicht vom Staat durchgezogen werden.
      Den Eu-Beschluss über diese drastischen Abgaswerte zu unterschreiben, war ein schwerer Fehler einer schwachen Kanzlerin.
      Peter 9cs
    • Moritz,

      ein Auto mit Kat hätte wahrscheinlich auch damals keiner freiwillig gekauft... Aber die Diskussion ist müßig, wie eben schon geschrieben, sind beide Seiten oft so „verbohrt“, dass da kein Konsens entstehen kann.

      (Zur „schwachen“ Kanzlerin wahrscheinlich auch nicht. Die hatte sicher keine Trefferquote von 100%, aber die Krisen der letzten Jahre hat die Dame ganz gut gemeistert, aber lassen wir politische Diskussionen besser außen vor.)
      Viele Grüße

      Markus
    • Hallo zusammen,
      ich perönlich habe noch keine Erfahrungen mit E- Mobilität, abgesehen vom E-Bike gesammelt. :D
      Mein Frau hat seit 14 Tagen ein Hybrid Fahrzeug im Einsatz.
      Ja, ich gebe zu, dass wir hier einen hohen Rabatt vom Händler bekommen haben, dazu kommen noch Euro 4.500 Förderung und die Mwst. von 16%.
      Und da wir sowieso eine neues Fahrzeug anschaffen wollten, haben wir uns entschieden, diesen Weg zu gehen.
      Die ersten Erfahrungen sind durchaus different zu den Vorstellungen und Erwartungen.
      Das Fahrzeug ist offizell mit einer elektrischen Reichweite von bis zu 65 km angegeben.
      Meine Frau fährt am Tag ca. 40-55 km.
      Reale Reichweite bei Außentemperaturanzeige von ca. 3 Grad beträgt ca. 35 - 40 km.
      Desto kälter, desto weniger Reichweite rein elektrisch. :( Ok, dass wussten wir auch vorher, Frage mich natürluch nur was da passiert, wenn wir mal minus 10 Grad haben?
      Meine Frau fährt in der Stadt nur rein elektrisch und freut sich über den geringen Verbrauch, die Ruhe im Fahrzeug und ein schonenderes Fahrverhalten.
      Sie fährt laut eigenen Aussagen, bedingt durch das rekuperieren, deutlich vorausschauender als mit dem vorherigem Fahrzeug.

      Happy wife, happy live! :)
      Gruß,
      Westfale Jürgen (WH)

      Porsche Fahrer fahren mit ihrem Wagen, nicht umgekehrt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Westfale ()

    • Hallo Peter (sorry, hab eben Moritz geschrieben),

      naja durch die andere Abgasnorm des Kat, war die KFZ Steuer eine geringere. Also defacto auch eine staatliche Subvention...

      Ob solche Subventionen sinnvoll sind, steht auf einem anderen Blatt. Aber bei der Kohle die gerade durch die ganzen Staatshilfen durch den Schornstein geht, kommt es darauf auch nicht mehr an :)

      Ich bin auch kein bedingungsloser Verfechter der E-Autos, aber teilweise sind die ganz nett zu fahren - finde ich.
      Viele Grüße

      Markus