Zukunft der Mobilität

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    • Hallo Michael,
      es wird ein PHEV und dieser ist ein Dienstwagen.
      Wallbox: Haben ist besser als Brauchen.
      Wer weiß, vielleicht wird es irgendwann mal ein ,,reiner Stromer''

      Ich denke die kleinen 50 km- Batterie ist mit 11kw ( darüber hinaus ist eine Genehmigung erforderlich) schnell geladen.
      Ferner kann ich den Verbrauch / auch Kraftstoff mit der Versteuerung gegenrechnen.

      Eigentlich wollte ich nur auf das AMS Sonderheft hinweisen.


      Gruß Joachim
    • Macht ihr mal.....
      Ich kaufe nur noch Youngtimer!
      In der Stadt nehme ich das Fahrrad

      Gruß Dirk
      Ein Auto muss eine Seele haben......das Leben ist zu kurz um langweilige Autos zu fahren!


      Airforce Red --------------------- Airforce One ------------------- Airforce KOCS


      "... ein Auto ist erst schnell genug, wenn Du morgens davor stehst und Angst hast, es aufzuschließen ..." (W. Röhrl) :thumbsup:
    • Also Leute, ein PHEV ist doch die Mogelpackung schlechthin und es lässt sich die Förderung dafür überhaupt nicht nachvollziehen.
      Nach aktueller Analyse wird ein PHEV zu 80% mit dem Verbrenner bewegt !
      Damit ist die CO2-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus incl. Produktion die schlechteste aller Antriebsalternativen.
      Unter ökologischen Gesichtspunkten also Bullshit.
      Nach Jahren der Unwissenheit ist das mittlerweile auch bei den Politikern angekommen und die Überlegung die Förderung zurückzunehmen hat begonnen.

      Aber jedem das Seine.
      Mit einem herzlichen luftgekühlten 993er Gruß

      Andree


      Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum
    • 9dreiund90 schrieb:

      Also Leute, ein PHEV ist doch die Mogelpackung schlechthin und es lässt sich die Förderung dafür überhaupt nicht nachvollziehen.
      Nach aktueller Analyse wird ein PHEV zu 80% mit dem Verbrenner bewegt !
      Damit ist die CO2-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus incl. Produktion die schlechteste aller Antriebsalternativen.
      Unter ökologischen Gesichtspunkten also Bullshit.
      Nach Jahren der Unwissenheit ist das mittlerweile auch bei den Politikern angekommen und die Überlegung die Förderung zurückzunehmen hat begonnen.
      Sehe ich genau so. Die fahren alle mit dem Verbrenner rum und laden nicht auf, wird halt gefördert. Wieso das gefördert wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Komplett unlogisch, Politik halt!
      Gruß,

      Roberto Cravallo (Robert)

      www.MAIN11ER.de
    • PHEV: Bei Leasingrückläufern liegt bei vielen Fahrzeugen das Ladekabel verpackt im Kofferraum.
      Muß allerdings nicht heißen, dass nicht doch an heimischer WB geladen wurde.

      Einer meiner Schützenkollegen hat sich vor ein paar Monate einen kleinen PHEV gekauft, welcher über seine Photovoltaikanlage geladen wird.
      Für Einkäufe, Besorgungen, ... reicht die elektrische Reichweite komplett aus.
      Er ist erst zweimal mit dem Verbrenner gefahren.

      Allerdings fürchte auch ich, dass er eher die Ausnahme als die Regel ist.

      Entweder BEV oder den Verbrenner weiter fahren.
      „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
      Konrad Adenauer

      Avatar by: Atelier 27 (C) 2013 ________
    • Peter, die Bilanz zwischen Verbrenner und BEV ist in den letzten Jahren sehr stark zu Gunsten des BEV optimiert worden und ist abhängig vom Strommix während der Nutzung und der Produktion der Batterien, die einen hohen CO₂-Ausstoss verursachen kann. Neuere Untersuchungen relativieren nämlich die alten Ergebnisse und zeigen, dass der Strommix bei der Herstellung ganz entscheidend ist. Tesla z.Bsp. produziert seine Batterien in seiner Gigafabrik
      ausschließlich aus Ökostrom.
      Mit einem herzlichen luftgekühlten 993er Gruß

      Andree


      Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum
    • Hi!
      Ich komme häufig an so einer Tesla Ladesäulen Station vorbei. Da stehen dann die Leute rum und warten. Ich denke Tesla lädt eh schon schnell, die Anderen stehen noch länger dumm rum. Also ich hätte keine Zeit dafür, geschweige denn Lust!
      Für mich hat rein elektrisch eher keine Zukunft, aber was weiß ich schon. Wird weil politisch gewollt, komme was wolle durchgesetzt!

      Es bleibt spannend!

      Gruß Stefan
    • Neu

      Eins vorneweg @Moritz993

      Ich nehme Dein Posting und Deine genannten Bedenken zum Anlass die Themen mal generell zu betrachten (da die Sichtweise auch bei mir vor einiger Zeit noch so war).

      Moritz993 schrieb:

      Die Produktion der Batterie ist ja erstmal das Hauptproblem der Ökobilanz.
      Basierend auf früheren Studien wurde eine sehr schlechte Ökobilanz für Fahrzeugbatterien attestiert.
      Aber: Dieser Studie (aus dem Jahr 2017) lagen teilweise falsche Annahmen zu Grunde.
      Die Bilanz sieht mittlerweile deutlich besser aus. Und bei Verwendung von 100% Ökostrom wird diese noch besser:

      Wie stark belastet die Batterieherstellung die Ökobilanz von Elektroautos? - Energie Experten (energie-experten.ch)

      Zitat aus dem verlinken Artikel:
      Demnach generiert die Herstellung von Batterien je Kilowattstunde statt 150 bis 200 kg CO2, «nur» noch 61 bis 106 kg.
      Ein genauerer Wert liess sich nicht ermitteln, da die Hersteller bei der Batterieproduktion in unterschiedlichem Masse auf erneuerbaren Strom setzen. Einige Hersteller wie Volkswagen oder Sono Motors versprechen sogar, nicht nur die Batterien, sondern das ganze Auto komplett CO2-neutral zu produzieren.


      D.h. die Werte liegen nur noch bei einem drittel bis 50% von den Werten aus der ersten Studie.

      Moritz993 schrieb:

      Die Entsorgung der Batterie das nächste.
      Es stellt sich zunächst einmal die Frage: Ab wann ist eine Batterie reif für die Entsorgung?
      Mittlerweile geben die meisten BEV Hersteller eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000km auf die Batterie. Technisch gesehen ist die Batterie dann bei 70% der Leistung angekommen.
      Erste Tesla Batterien zeigen indes, dass Batterien die über den garantierten Grenzwerten liegen immer noch deutlich über 70% Leistung haben.

      Second Life:
      Ein Fahrzeugakku mit 70% Leistung eignet sich hervorragend um private oder industrielle Batteriespeicher aufzubauen.
      Wenn meine PV Anlage in 2025 ausläuft, dann stell ich mir nen Tesla Akku in den Keller.
      Von den 80 kWh habe ich dann rechnerisch noch 56 kWh übrig. Und mit maximaler Ladung von 10 kWh und Entnahme von max. 9 kWh Stunden halten die Teile vermutlich noch viele Jahre weiter.

      Erst dann steht wirklich das Recycling an.
      Hier die Sichtweise vom ADAC aus 2019: Elektroauto-Akkus: So funktioniert das Recycling | ADAC
      Irgendwo hab ich noch etwas von einer niederländischen Firme gefunden, welche 95% Quote beim Recycling anstrebt.

      EDIT: Es ist Umicore in Belgien - die liegen in einem Pilotprojekt mit Audi bei 95%
      Neue Kraft aus alten Zellen: Audi und Umicore entwickeln Kreislauf für Batterie-Recycling | Regional website Germany

      Moritz993 schrieb:

      Die Utopien einer Wiederaufbereitung sind teilweise lachhaft.
      Da fehlen mir Fakten / Hintergründe was damit gemeint sein könnte. Insofern habe ich auch kein Gegenargument.

      Moritz993 schrieb:

      Wo sind denn die Akkus der letzten Jabrzehnte der Handys geblieben?
      und der vielen Akkuschrauber, Elektro-Kleingeräte, ...?

      Nun, da hab ich keinen Fokus drauf.
      Ich weiß nur, dass es Vorgaben von der EU gibt (ich glaube 45% sollen recycelt werden).
      Ob und wie das passiert, da hab ich keine Ahnung.
      Ich vermute aber mal, dass es sich bei Größe und Vielfalt der Zellen nicht wirtschaftlich rechnet.
      Schöner wäre es natürlich, wenn auch diese Kleingeräte Akkus komplett recycelt würden.

      Mein persönliches Fazit:
      Die Bilanz der reinen Elektrofahrzeuge wird in schnellen Schritten besser.
      Rein aus CO2 Sicht sollte ein BEV einem neu produzierten Verbrenner in jedem Fall vorgezogen werden.
      „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
      Konrad Adenauer

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mv993 ()

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      Moritz993 schrieb:

      Nachdem jetzt unser Gesetzgeber bis 2025 unsere Steuergelder reinbuttert
      Subventionen durch den Staat, finanziert über Steuergelder hat es schon immer gegeben und wird es immer wieder geben.
      Ich erinnere an den Kohlepfennig (4,3 Mrd. Euro), Atomstrom (204 Mrd.), ... Agrarsubventionen, Unternehmenssubventionen, ...

      Von mir aus könnten Subventionen auch komplett abgeschafft werden. Dann würde sich viel früher zeigen was sich rechnet und was nicht.
      Leider sagt diese Statistik nichts darüber aus, in welchem Bereich die Subventionen eingesetzt wurden.
      Die Mittel pro Jahr sind jedoch nicht unerheblich!
      Subventionen in Deutschland bis 2019 | Statista
      „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
      Konrad Adenauer

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      Moritz993 schrieb:

      und nicht um welche zu vernichten.
      Ich denke: Das Gegenteil ist der Fall.

      Deutschland hängt den Entwicklungen hinterher.
      Viele Länder ziehen das Verbot von Verbrennerverkäufen vor. Aktuell U.K. von 2035 auf 2030.
      Die CO2 Ziele sind seit zig Jahren bekannt.
      Kaum ein Unternehmen hat etwas getan um die Ziel zu erreichen.
      VW hat gar "Schummelsoftware" in die Fahrzeug implementiert in der Hoffnung so die Ziel zu erreichen.

      Insofern retten die 4,9 Mrd. die aktuell um BEV / PHEV Innovationstopf sind Arbeitsplätze welche in D sonst komplett verloren gewesen wären.

      Das Leben von morgen beinhaltet sehr viele Veränderungen. Vor allem auch im Energiesektor.
      Hier wird es massenhaft neue Arbeitsplätze geben. Und da der deutsche Michel eh nur noch 30h / Woche arbeiten möchte, wird sich das auch ausgehen.

      Peter: Ich möchte meine Argumente ganz generell verstanden wissen - ich nehme nur explizit Deine Postings zum Anlass meine Denke hier widerzugeben.

      Auf der Erde leben mittlerweile 7,8 Mrd. Menschen. Noch vor 70 Jahren waren es nur 1,5 Mrd.
      Klimawandel hin oder her: Es wird mehr Fläche zum wohnen und leben benötigt, um Ernährung zu produzieren, ...
      Entweder die Menschheit reduziert sich drastisch, oder wir fahren in ein paar Jahrzehnten vor die Wand.

      Insofern ist Umdenken auf breiter Fläche angesagt.

      Just my 2 Cents

      Michael
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      Konrad Adenauer

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      Liebe 993ler,

      aus meiner Sicht, ich denke seit 1996 beruflich bedignt nur noch weltweit, mit tollen

      Erfahrungen, bitte ohne Arroganz, sonst wäre ich ja auch nicht in 993ler verliebt oder

      verliebt in Antiquitäten, wie Jugendstil und Art Deco, hat die deutsche Automobilindustrie

      alles BEWUSST von sich geschoben.

      Die Vorhersagen aus 1996 von efahrenen Managern, wurden übertroffen-


      Diese deutche Industrie wird die Verbraucher absolut vor neue Tatsachen konfrontieren.
      der Kunde wird weiter gemolken !!! Dieser Prozeß ht schon längst begonnen.


      Der nächste Wagen meiner Frau wird kein BMW mehr sein. Wir wurden selbst mit EURO 6 betrogen !



      Gruß aus dem Elsass


      Norbert